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25. August 2006: Yukon-Bay kann kommen

Jagau und Weil präsentieren Finanzierungskonzept.

Yukon-Bay kann kommen! Die Realisierung des lange umstrittenen Konzeptes zur Erweite­rung des hannoverschen Zoos ist nunmehr gesichert. Damit wird die jahrelange Unsicherheit über ein wichtiges Projekt der Region Hannover beendet. Hauke Jagau, Kandidat der SPD für den Präsidenten der Region Hannover: „Das ist ein wichtiger Schritt, um die Attraktivität des Zoo Hannover langfristig zu sichern“.
Yukon-Bay, eine einmalige Anlage zur Präsentation des Tierlebens in der Antarktis, wird mit einer Investition in Höhe von ca. 27 Mio. kalkuliert. Zwischen dem Land Niedersachsen und der Region Hannover besteht Einvernehmen darüber, alle Anstrengungen zu unterneh­men, etwa die Hälfte dieses Betrages durch EU-Mittel zu finanzieren. Offen war bislang noch der Weg, wie die andere Hälfte dargestellt werden kann. Eine Kreditaufnahme durch die Re­gion Hannover stößt in Anbetracht ihrer Haushaltslage auf Schwierigkeiten, für eine Finanzie­rung durch die Zoo Hannover GmbH gilt mangels Sicherheiten dasselbe. Auf Initiative von Stephan Weil, SPD-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Han­nover, kann dieses Problem jetzt gelöst werden. Weil: Der Zoo ist ein Magnet vor allem für junge Familien. Es ist im Interesse der Stadt Hannover, dass sich der Zoo weiter positiv ent­wickelt. Deswegen unterstütze ich Yukon-Bay. Die Stadt Hannover ist derzeit Eigentümerin des Zoogrundstücks. Die Zoo Hannover GmbH hat ein Erbbaurecht, der Erbbauzins beträgt 1 jährlich. Der Verkehrswert des Grundstückes wird auf deutlich mehr als 10 Mio. geschätzt. Nach dem Finanzierungskonzept von Jagau und Weil verkauft die Stadt das Grundstück an einen Investor. Der Kaufpreis wird dem Zoo durch die Stadt Hannover zur Verfügung gestellt. Damit kann Yukon-Bay gebaut werden. Der Investor wird den Kaufpreis über den Erbbauzins refinanzieren. Nach den Planungen der Geschäftsführung der Zoo Hannover GmbH ist jedoch davon auszugehen, dass Yukon-Bay durch steigende Besu­cherzahlen diese erhöhten Kosten selbst einspielen wird. Damit gelingt es, die Finanzierung von Yukon-Bay insgesamt abzu­runden, sobald die EU-Förderung feststeht. Die Stadt wird wegen der städtebaulich wichtigen Lage das Zoogrundstück nicht dauerhaft aus der Hand geben, sondern nach Ablauf eines langfristigen Zeitraums ein Rückkaufsrecht für sich in Anspruch nehmen. Für Jagau und Weil ist dieses Konzept von grundsätzlicher Bedeutung. Stephan Weil: Wir zeigen damit, dass Stadt und Region gemeinsam in der Lage sind, auch schwierige Themen zu einem guten Ende zu bringen. Hauke Jagau: Wir haben uns vorgenommen, gemeinsam die Zukunftschancen zu nutzen im Interesse von allen Menschen in der Region. Das ist ein gutes Signal für den Anfang.

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