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22. Dezember 2005: Kritik an Entscheidung zu Maut und Nachtfahrverbot auf der B 65

Der SPD Ortsverein Sehnde kritisiert die Entscheidung des Landes, die B 65 östlich von Hannover weder in die Mautverpflichtung aufzunehmen, noch ein Nachtfahrverbot für LKW´s über 12 Tonnen zuzulassen.
Wie in überregionalen Zeitungen berichtet, hat Landesverkehrsminister Hirche auf eine Aufnahme der B 65 als Mautstrecke verzichtet. Darüber hinaus soll ein Nachtfahrverbot nur westlich von Hannover auf der B 65 ermöglicht werden. Eine Mautpflicht hätte bei Sehnder Unternehmen zu Mehrkosten geführt. Daher ist diese Entscheidung verkraftbar. Aber die Chance, für LKW´s über 12 Tonnen ein Nachtfahrverbot zu verhängen und damit den Anwohnern in Ilten, Köthenwald, Sehnde, Rethmar, Evern und Haimar wieder mehr Nachtruhe und damit mehr Wohnqualität zu ermöglichen, ist vertan so der Ortsvereinsvorsitzende der SPD und Sehnder Ratsherr Wolfgang Toboldt. Der Bürgermeister an der Spitze der Stadtverwaltung hat nicht genügend Druck gegenüber den Landesstellen aufgebaut und die LKW-Belastung nicht ausreichend nachgewiesen, vermutet die SPD als Begründung. Es war in den letzten Monaten schon bezeichnend, dass weder eine Dauerzählstelle in Sehnde eingerichtet wurde, noch direkt in Sehnde-Mitte der Verkehr tageweise gezählt wurde. Außerdem haben die Baustellen in Sehnde-Mitte, zuletzt der Umbau der Bushaltestellen an der Waldstraße, den LKW-Verkehr aus Sehnde verscheucht. Jetzt nach Beendigung der Bauarbeiten, wenn sich herumspricht, dass die B 65 wieder frei befahrbar ist, muss auch wieder mit mehr Verkehrsaufkommen gerechnet werden.

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